Wenn wir in der Welt uns bewegen, erleben wir eine Dimension am meisten, und das ist die Dimension der Bedingtheit, die Dinge sind bedingt. Dies erleben wir von Geburt an, wenn wir das und das wollen, müssen wir dies und dies tun, wenn wir so und so uns verhalten, passiert das und das. Wenn wir Hunger haben essen wir. Wenn wir alt werden, werden wir vielleicht krank, auf jeden Fall sterben wir irgendwann. Die Bedingtheit der Dinge hat zwei Aspekte, das eine ist Ursache und Wirkung, ein anderes Wort für Karma, oder modernes Wort für Karma, Ursache und Wirkung. Die andere Dimension ist die vollkommene Verstrickung unseres Geistes in diese Dimension, die sich häufig selbständig gemacht in unserem Kopf weiterläuft. Wir sehen jemanden, aber wir sehen nur das was wir sehen dürfen, können oder möchten. Als Kinder sind wir frei und können frei innerhalb dieser Bedingtheiten spielen, aber umso älter wir werden, umso mehr, umso enger wird die Dimension der Verstrickung der Bedingtheiten, weil man muss Geld verdienen, deshalb muss man diesen Beruf machen, man muss so eine Ausbildung machen, wer kein Abitur hat der wird Müllmann… All diese Geschichten. Ja, nur wer leistet wird geliebt, nur wer den Anforderungen so und so entspricht, wer sich so und so benimmt, und so weiter. Das sind Dimensionen…, und es geht nicht um richtig und falsch von dieser Dimension, sondern es geht nur darum, das wir umso älter wir werden umso mehr uns darin verstricken. Entweder fühlen wir dabei eine Ohnmacht und Hilflosigkeit, oder aber wir bilden uns ein wir sind Meister dieser Welt, ja… Was kostet die Welt, ne…, so… Beides ist Unsinn.
Quelle: http://www.zen-schule.de
